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Presseaussendungen und Pressekonferenzen 2009



3-Millimeter-Durchmesser Rohre mit Kerben machen im neu entwickelten Mikroreaktor die Innovation made in Upper Austria aus. Dadurch wird die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe sicherer, sauberer und umweltfreundlicher. Dieses Kooperationsprojekt, das im Rahmen des Gesundheits-Clusters abgewickelt wurde, ist vom Land OÖ gefördert.

Am Foto v.l.n.r.: Dr. Bernt-Dietmar Schober (DSM), Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl, Ing. Stefan R. Zikeli (GF der ONEA-Engineering Austria GmbH aus Vöcklabruck), Mag. art. Christoph Weiermayer (GF weiermayer industrial design aus Gmunden) und Ing. Mag. Maximilian Kolmbauer (Leiter des Gesundheits-Clusters)

Foto: Land OÖ, Abdruck honorarfrei

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6/22/2009

Innovation aus OÖ: Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe wird sicherer, sauberer und umweltfreundlicher


Oberösterreich setzt auf Life Sciences
Life Sciences, zu denen Bereiche wie Lebensmitteltechnologie, Biotechnologie, Pharma oder Medizintechnik zählen, gelten als Zukunftstechnologien mit großem Wachstums-, Beschäftigungs- und Innovationspotenzial. Das Land OÖ trägt diesem Umstand Rechnung und investiert im Rahmen des Wirtschaftsprogrammes „Innovatives OÖ 2010“ insgesamt 11 Millionen Euro in diesem Bereich.

Fördermittel für Kooperationsprojekte
Den oö. Betrieben stehen im Rahmen der Cluster-Kooperationsförderung beispielsweise Fördermittel zur Verfügung. Das heutige Beispiel eines Kooperationsprojektes, das im Rahmen des Gesundheits-Clusters abgewickelt wurde, zeigt eindrucksvoll, wie eine Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen funktionieren kann. Es dreht sich dabei alles um die effiziente Herstellung einer Wirkstoffkomponente für ein schmerzstillendes Medikament.

Neuer Wirkstoff für Schmerzmittel
Wirkstoffe und Vorprodukte für Medikamente werden heute schon teilweise in so genannten Mikroreaktoren produziert bzw. gemischt. Der große Vorteil gegenüber herkömmlichen Anlagen: Die Produktion erfolgt bedarfsorientiert in kleinen Mengen, d.h. Großanlagen können so zur Gänze ersetzt und damit jede Menge Platz gespart werden. Für die Herstellung des Vorproduktes eines neuen Schmerzmittels hat die DSM jetzt gemeinsam mit den Firmen ONEA und Weiermayer industrial design den Prototypen eines völlig neuartigen Mikroreaktors entwickelt, der noch weit mehr kann als Platz sparen.

Neue Mikroreaktionstechnik bringt zahlreiche Vorteile
Gewünschte Reaktionen können im neuen Mikroreaktor jetzt schneller und preiswerter durchgeführt werden. Weiters werden unerwünschte Nebenprodukte minimiert und die Ausbeute um bis zu 30 Prozent gegenüber herkömmlichen Reaktionsapparaten erhöht. Noch ein Plus: Gefährliche Reaktionen sind viel besser beherrschbar. Die Modul-Bauweise ermöglicht darüber hinaus vielfältige Einsatzmöglichkeiten für die unterschiedlichsten chemischen Reaktionen.


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