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Presseaussendungen und Pressekonferenzen 2008

PK_Polymerkongress08

Foto - v.l.n.r.: Dr. Harald Hammer (CEO Borouge Pte Ltd., Singapur), Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, DI (FH) Werner Pamminger (GF Clusterland OÖ und Kunststoffcluster) und Karl Rametsteiner (KE Kelit Kunststoffwerk GmbH., Beiratssprecher Kunststoffcluster). 



Kunststoff steht für Forschung und Innovation
und gilt als Wachstumsbranche der Zukunft.
10/29/2008

1. Internationaler Polymerkongress 2008

Bei der Veranstaltung des Kunststoff-Clusters im Europa Center in Wels von 29. - 30. Oktober 2008 werden über 200 internationale Teilnehmer zum Branchentreff der Kunststoff-Industrie erwartet.

Der 1. internationale Polymerkongress liefert praxisnahes Know-how von hochrangigen Experten nach Österreich. Die Themen sind weitgestreut und reichen von Asiens Einfluss auf Europas Polymermärkte bis hin zu Biorohstoffen. Weitere Informationen: http://www.polymerkongress.at/

Kunststoff: Wachstumsbranche der Zukunft
Zu den Hintergründen: Kunststoff steht für Forschung und Innovation und gilt als Wachstumsbranche der Zukunft. Denn das prognostizierte Marktwachstum bis 2015 liegt in Europa bei 5 bis 6 Prozent. Osteuropa und Asien haben mit 7 bis 8 Prozent Wachstum pro Jahr sogar noch bessere Aussichten. Der Umsatz der Kunststoffbranche in Österreich betrug 2007 13 Milliarden Euro, davon erwirtschafteten Oberösterreichs Betriebe fast die Hälfte. Rund 220 oberösterreichische Kunststoffunternehmen beschäftigen knapp 34.000 Mitarbeiter/innen. Und: Das Umsatzwachstum lag in den vergangenen zwei Jahren in Oberösterreich mit jährlich 7 bis 8 Prozent deutlich über dem anderer Branchen.

Asiens künftiger Einfluss auf Europas Polymermärkte
Der gebürtige Oberösterreicher Dr. Harald Hammer, MBA, CEO von Borouge Pte Ltd., Singapur zu Asiens zukünftigem Einfluss auf Europas Polymermärkte: Der Mittlere Osten und Asien investieren in großem Ausmaß in Kapazitätserweiterungen. Fast 85 Prozent der gesamten Kapazitätssteigerungen für Polyolefine (Polyolefine = robuste, flexible Kunststoffe mit zahlreichen Einsatzmöglichkeiten) weltweit werden in den nächsten vier Jahren voraussichtlich auf Mittelost/Asien entfallen. Bis 2013 entsteht im Mittleren Osten ein Exportüberschuss von geschätzten 18 Millionen Tonnen Polyolefin. Asien wird diesen Überschuss nicht absorbieren, sodass das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage in eine globale Schieflage gerät, die Europa und Amerika besonders verwundbar macht. Für Europa spielen daher Produktinnovation und ein stärkerer Fokus auf Highend-Anwendungen eine zunehmend wichtige Rolle.  Die europäischen Polyolefinhersteller müssen gezielt in ihre technologische Basis investieren, angreifbare Aktiva abstoßen und sich auf profitablere, wertschöpfende Nischenbereiche konzentrieren.

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