
v.l.n.r.:
DI Dr. Friedrich Kastner (Geschäftsführer ifw Manfred Otte GmbH. und Beiratssprecher Kunststoff-Cluster), Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl, Forschungs-Landesrätin Mag.ª Doris Hummer, Univ.Prof. DDr. Herbert Kalb (Vizerektor für Lehre, JKU) und Mag.ª Anke Merkl-Rachbauer (TMG / Projektleiterin Kunststoffstandort OÖ).
Bild: Land OÖ/Kauder, Abdruck honorarfrei
• Die Kunststoffbranche ist in Oberösterreich mit 250 Unternehmen und einem Branchenumsatz von 7,6 Milliarden Euro ein klares Stärkefeld.
• Um optimale Standortbedingungen für die Kunststoff-Branche auch in Zukunft sicherzustellen, wurde das Projekt „Kunststoffstandort Oberösterreich“ initiiert und unter der Koordination der OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) umgesetzt.
• Projektpartner waren Borealis, der Kunststoff-Cluster (KC), das Transfercenter für Kunststofftechnik (TCKT), die Johannes Kepler Universität (JKU) und die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ).
• Insgesamt wurden im Zeitraum 2005 bis 2010 mehr als 65 Millionen Euro investiert, rund 25 Millionen Euro davon wurden vom Land Oberösterreich bereit gestellt.
Die Projekt-Evaluierung zeigt nun, wie positiv sich der Kunststoffstandort OÖ weiterentwickelt hat:
• Die Zahl der Unternehmen in der oö. Kunststoffbranche konnte um rund 30 Betriebe (+14 %) auf 250 im Jahr 2010 erhöht werden.
• Die Zahl der Beschäftigten ist um 3 Prozent auf knapp 33.500 Personen gestiegen.
• Die 32 größten Kunststoffbetriebe in OÖ investierten 454 Millionen Euro.
• Anstieg der Exportintensität auf 78,5 Prozent.
• Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten im Kunststoffsektor.
Das Projekt wird vom Kunststoff-Cluster in Zusammenarbeit mit der TMG weitergeführt. Im Zentrum stehen die Fortführung der Informationsoffensive für Jugendliche, die Vernetzung der F&E-Einrichtungen in diesem Bereich und die Forcierung der Betriebsansiedlung.
Infos online: www.kunststoffstandort.at