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Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, Ing.Thomas Stottan, Ing. Rudolf Mark, DI (FH) Thomas Eder und Univ. Prof. Dr. Alois Ferscha mit dem High-Tech-Fahrzeug "Simplify your Drive" des Autozulieferers Continental, das die drei verschiedenen Fahrstile "Limousine, Sparmobil und Sportwagen" anhand elektronischer Funktionsvernetzung bietet.

Foto: Land OÖ/Pichler, Abdruck honorarfrei

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5/3/2010

automotive.2010 - Was bleibt vom Auto?


Neuorientierung für automotive Wirtschaft: OÖ muss E/E-Bereich forcieren
Elektrik und Elektronik sind derzeit die innovativsten Bereiche in der Automobilindustrie. Oberösterreichische Unternehmen sind im Spitzenfeld mit dabei und beeinflussen die neuen Mobilitätskonzepte. Das Auto der Zukunft wird sich verändern. Wie, das erörtern Experten auf der Zulieferkonferenz automotive.2010 des Automobil-Clusters am 4./5. Mai in 2010 Steyrermühl.

Kontext- und Aktivitätserkennung im Fahrzeug
Das Institut für Pervasive Computing der JKU beschäftigt sich u.a. mit dem Interaktions- und Wirkkreis zwischen Fahrzeug und Fahrer. Mittels Fahrerbeobachtungssystemen (Aktivitäts- oder Vitalsensoren) informiert sich das Auto über den Zustand des Fahrers und meldet diese Erkenntnisse durch vibrotaktile Elemente an den Fahrer zurück.

Verkehrssteuerung mit Echtzeitdaten
AUDIO MOBIL hat ein Verkehrsmanagement-System auf Basis von Echtzeitdaten entwickelt. Ein Onboard-Unit wird zum Sensor und übermittelt verkehrsrelevante Informationen via Mobilfunk in einem gesicherten Netz. Aus diesen gemeinnützigen Daten lassen sich wertvolle Rückschlüsse auf das Verkehrsgeschehen ziehen.

Standardisierung für neue Mobilität
Standardisierung ist einer der wesentlichen Faktoren, um z.B. Elektromobilität erfolgreich zu ermöglichen. Daher ist es notwendig, durch Kooperationen die derzeitigen „technologischen Entwicklungsinseln“ abzustimmen. Besonderer Aufholbedarf besteht in Oberösterreich im Bereich der Elektrik/Elektronik.

Was bleibt vom Auto – für die oberösterreichischen Zulieferbetriebe?
Die Entwicklung neuer Mobilitätsformen birgt neue Chance für die Wirtschaft, bringt gleichzeitig aber auch neue Unsicherheiten hinsichtlich „Realisierungszeitraum“, „Marktchancen“, „Konkurrenz“, etc. Eine realistische Einschätzung dieser Fragen ist Gebot der Stunde. Die automotive.2010 soll ein Beitrag zur Beantwortung sein.

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