Wesentlicher Bestandteil der oberösterreichischen Clusterpolitik ist der kontinuierliche Ausbau der vorhandenen natürlichen wirtschaftlichen und technologischen Stärkefelder (Cluster) mit dem Ziel, die Innovationsfähigkeit der Unternehmen insbesondere durch kooperative Zusammenarbeit zu stärken. Zu diesem Zweck wurden seit 1998 mehrere Cluster-Initiativen eingerichtet. Diese Service-Organisationen dienen zur Unterstützung und Weiterentwicklung der Stärkefelder in den Bereichen Automobil, Kunststoff, Möbel und Holzbau, Ökoenergie, Lebensmittel, Gesundheit, Mechatronik, Umwelttechnik und Informationstechnologie.
Die Cluster-Methodik wurde vom amerikanischen Wissenschafter Michael Porter entwickelt (Porter´s Diamond Model). Sie beschreibt als Voraussetzung für den erfolgreichen Aufbau einer Cluster-Initiative: Ein regionales Stärkefeld, eine gewisse geografische Anhäufung von Unternehmen einer Branche, deren Aktivitäten sich entlang einer oder mehrerer Wertschöpfungsketten ergänzen oder miteinander verwandt sind. Erst unter dieser Bedingung kann ein Wachstumspol entstehen, der auch Zulieferer und spezialisierte Dienstleister anzieht und Wettbewerbsvorteile für alle beteiligten Firmen schafft. Ein weiteres Erfolgsrezept ist die Einrichtung von Cluster-Beiräten, die Unterstützung in der strategischen Ausrichtung bieten. >> Näheres zu Michael Porter und dem Porter`schen Diamanten
Ziele der Cluster-Initiativen:
Sieben Cluster-Initiativen sind Teil der Clusterland Oberösterreich GmbH:
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Clusterland Oberösterreich |
Partnerunternehmen |
Start |
Trägerorganisation | |
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Ökoenergie-Cluster (OEC) |
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Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien und Energieeffizienztechnologien |
März |
OÖ. Energiesparverband |
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Lebensmittel-Cluster (LC) |
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Lebensmittel erzeugende Betriebe, deren direkte und indirekte Zulieferer, F&E- & Qualifizierungseinrichtungen |
September 2000 |
Wirtschaftskammer Oberösterreich |